Prüfen, ob das Licht wirklich fest sitzt

Landschaftsillustration

Ein Licht, das eigentlich hell genug leuchtet, bringt wenig, wenn die Halterung locker sitzt und bei jeder kleinen Unebenheit wackelt. Auf holprigen Wegen oder über Tramschienen kann sich die Ausrichtung so verändern, dass das Licht plötzlich in eine ganz andere Richtung zeigt, ohne dass man es sofort bemerkt beim Fahren.

Ein kurzer Handgriff genügt, um den Sitz zu überprüfen. Dabei fasst man die Halterung fest an und bewegt sie leicht hin und her, während das Velo stillsteht. Lässt sich die Lampe dabei merklich verschieben, ist die Befestigung zu locker und sollte nachgezogen werden, bevor es wieder losgeht.

Verschraubung regelmässig nachziehen

Viele Halterungen lösen sich mit der Zeit durch die ständigen Erschütterungen beim Fahren ein kleines Stück, ohne dass es auf den ersten Blick auffällt. Eine regelmässige Kontrolle, etwa einmal im Monat, verhindert, dass sich das Licht schleichend verstellt und irgendwann in eine völlig falsche Richtung zeigt.

Auch das Kabel, falls das Licht damit verbunden ist, verdient einen Blick. Ein zu straff gespanntes Kabel kann an der Halterung ziehen und diese mit der Zeit lockern, besonders wenn der Lenker häufig stark eingeschlagen wird, etwa beim Abstellen in engen Ecken.

Gerade auf gepflästerten Strassen im Stadtzentrum, wie sie in vielen Schweizer Altstädten vorkommen, ist die Erschütterung besonders gross, und Halterungen lösen sich dort spürbar schneller. Wer solche Strecken regelmässig fährt, sollte den Sitz des Lichts entsprechend öfter prüfen.

Ein fest sitzendes Licht bleibt auch auf unebenen Wegen zuverlässig ausgerichtet und leuchtet dorthin, wo man es tatsächlich braucht. Diese kleine Kontrolle kostet kaum Zeit, macht aber einen spürbaren Unterschied für die Sicherheit auf jeder Fahrt in der Dämmerung.