Pausen auf einer langen Velotour bewusst einplanen

Landschaftsillustration

Bei einer langen Velotour ist es verlockend, einfach so lange zu fahren, bis man müde wird, und erst dann eine Pause einzulegen. Dabei lohnt es sich, feste Pausen bereits im Voraus einzuplanen, denn eine Pause, bevor die Müdigkeit richtig einsetzt, wirkt deutlich erholsamer als eine Pause, die erst dann kommt, wenn die Kräfte schon fast aufgebraucht sind.

Ein guter Rhythmus besteht oft aus kurzen, regelmässigen Unterbrechungen, statt aus wenigen langen Stopps. Schon fünf bis zehn Minuten reichen häufig aus, um kurz zu trinken, sich zu strecken und die Beine für einen Moment zu entlasten, bevor es wieder weitergeht auf der Strecke.

Den richtigen Ort für eine Pause wählen

Nicht jeder Ort eignet sich gleich gut für eine Pause. Ein schattiges Plätzchen abseits der Strecke, wo man das Velo sicher abstellen kann, ist angenehmer als ein Halt direkt am Wegrand, wo man ständig auf andere achten muss, statt sich wirklich zu erholen.

Auch die Landschaft entlang der Strecke lässt sich gut nutzen, um natürliche Pausenpunkte festzulegen, etwa an einem Aussichtspunkt oder in der Nähe eines Dorfes. Solche Punkte geben der Fahrt zusätzlich eine gewisse Struktur und machen die gesamte Tour übersichtlicher.

Bei Touren mit deutlichen Höhenunterschieden lohnt sich zudem eine Pause direkt nach einem längeren Anstieg, da sich der Körper dort besonders erholen kann, bevor die Abfahrt beginnt. Diese Reihenfolge fühlt sich oft natürlicher an als eine Pause mitten im Anstieg selbst.

Mit gut geplanten Pausen bleibt die Energie über die ganze Tour hinweg deutlich ausgeglichener, und die letzten Kilometer fühlen sich weniger zäh an. Diese kleine Vorbereitung macht aus einer anstrengenden Fahrt eine Tour, an die man sich gerne erinnert.